Afrika und Angola
Der jahrelange Bürgerkrieg, der einst im afrikanischen Land Angola herrschte, ist längst vergessen. Mittlerweile ist das Land auch für internationale Urlauber interessant geworden, denn mit seiner atemberaubenden Natur, den vielen kulturellen Highlights und der einzigartigen Tierwelt bietet Angola unzählige Highlights während einer Reise. Die schönsten Seiten des Landes entdeckt man am besten selbst. Ein Tipp: Zwischen Mai und Oktober herrscht Trockenzeit, welche sich ideal für einen Urlaub eignet, da sie sehr niederschlagsarm ist.

Kultur, Natur und mehr – Angola und seine traumhaften Sehenswürdigkeiten entdeckenUnbedingt Zeit nehmen sollte man sich für eine Exkursion in die weitläufige Natur des Landes. Vor allem der Kalandula ist einen Besuch wert: Mit einer Höhe von mehr als 100 Metern zählt er zu den drei höchsten Wasserfällen auf dem Afrikanischen Kontinent und sollte bei keiner Reise fehlen. Er liegt rund 90 km von der Stadt Malange direkt am Fluss Lucala.

Ebenfalls sehenswert ist der mächtige Vulkan Tunda Vala. Dieser ist bereits vor Jahrtausenden erloschen, aber deshalb nicht minder spektakulär: Mit einer Höhe von rund 1.600 Metern bietet er nicht nur Wanderern, sondern auch Kletterern und Mountainbikern jede Menge geeignetes Terrain. Gipfelstürmer dürfen sich außerdem über einen atemberaubenden Rundumblick auf der Spitze freuen. Bei gutem Wetter reicht die Aussicht sogar bis zum Atlantischen Ozean.

Die Festung Sao Miguel ist eine der wichtigsten Wahrzeichen der Hauptstadt Luanda. Sie ist eine ehemalige portugiesische Festungsanlage, welche aus dem Jahre 1575 stammt und bis heute sehr gut erhalten ist. Da sie auf dem Alten Berg von Sao Paulo thront, ist sie schon von weitem zu erkennen und bietet umgekehrt natürlich herrliche Ausblicke auf die Hauptstadt Angolas. Ein dazu gehöriges Museum informiert interessierte Besucher über die Geschichte des imposanten Bauwerks.

Die Wildnis hautnah erleben – bei einem Urlaub in Angola

Angola ist bekannt für seine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass viele Gebiete des Landes inzwischen zu Nationalparks wurden. Sehr sehenswert ist unter anderem der riesige Kissama-Nationalpark, welcher sich im nordwestlichen Teil Angolas befindet und rund 10.000 km² groß ist. Er wurde im Jahr 1957 eröffnet, um die dort heimische Flora und Fauna zu schützen und gilt bis heute als einer der bekanntesten in ganz Afrika. Da infolge des Bür-gerkriegs viele Tierarten des Parks fast vollständig ausstarben, war eine Umsiedlung vieler Arten notwendig, damit auch größere Arten wieder im Nationalpark beheimatet sein konnten. Heute ist der Bestand an Wildtieren wie beispielsweise Elefanten, Nilpferden, Nashörnern, Büffeln, Geparden, Krokodilen oder auch Gnus sehr hoch. Bei einer geführten Safari, wie sie vor Ort angeboten werden, hat man die Möglichkeit, diese und viele weitere faszinierende Tierarten hautnah zu beobachten.

Doch auch die Landschaft des Parks hat ihren Reiz: Offene Grassteppen wechseln sich mit wüstenhaften Savannenregionen, Mangrovenwäldern und Flussauen ab. Auch die Küste, welche sich im Westen des Parks befindet und traumhafte weiße Sandstrände bietet, zählt zum Park und kann jederzeit für erholsame Badestunden besucht werden. Wer Angola besucht, darf sich also auf ein Land freuen, das im Hinblick auf Natur, Kultur und Geschichte einzigartig und kaum zu überbieten ist.